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Monats-Archiv für Mai 2007

Mulchen und dekorieren

MulchenWächst Ihnen das Unkraut über den Kopf? Haben Sie das dauernde Jäten und Hacken satt, hassen Sie das tägliche Gießen? Das alles muss nicht sein. Genießen Sie lieber die angenehmen Seiten Ihres Gartens!

Hobby-Gärtner bedecken den Boden ganz einfach mit einer 5-8 cm hohen Schicht von wasserspeicherndem Rindenmulch. Das sieht nicht nur sauber aus, sondern ist gleichzeitig umweltfreundlich. Wie im Wald bleibt der Boden unter der schattierenden Schicht stets locker und feucht, ohne zu verschlämmen. Er trocknet kaum aus, was sowohl den vielen nützlichen Bodenlebewesen als auch den Pflanzen gut bekommt. Zum Dank schmücken sie sich mit reichlichem Blütenflor und gesundem, üppigem Wuchs.

Keine Plage mit Unkraut, das liegt nicht nur in den Holzfasern mit ihren keimhemmenden Stoffen, sondern vor allem am fehlenden Licht. Je mehr man den Boden bewegt (durch Hacken oder Jäten), desto mehr Samen von Vogelmiere, Franzosenkraut, Erdrauch oder Melde fühlen sich zum Keimen ermuntert. Nur für kurze Zeit sieht das Beet ordentlich aus, dann kommt das Unkraut schon wieder und ist ein Anlass für ständigen Frust. Mulchen Sie lieber(so nennt man das Abdecken mit organischen Materialien) und genießen Sie Ihr grünes Paradies!

Farbiges HolzdekorWer glaubt, dass eine solche Bedeckung unordentlich aussieht, kennt farbiges Holzdekor noch nicht. Mit den dekorativ eingefärbten Schnitzeln aus Nadelholz lassen sich nicht nur Beete, Wegeinfassungen und Baumscheiben wirkungsvoll schützen. Auch im Wintergarten und bei den leicht austrocknenden Kübelpflanzen hat sich eine 4-10 cm hohe Abdeckung mit den umweltfreundlichen Holzschnitzeln bewährt. Selbst empfindliche Exoten wachsen durch die gespeicherte Sonnenwärme und Feuchtigkeit besser, außerdem ist weniger Gießen angesagt.

Unsere Gärtnermeister empfehlen:

Für Beete ist die gröbere Sortierung besser, bei Kübeln, Balkonkästen, im Wintergarten und im Innenhof wirkt die feine Holzdekor-Sortierung attraktiver. Je nach Geschmack können Sie zwischen verschiedenen ökologisch bewährten Erdfarben wählen, von naturgemäßem Nussbraun über Goldgelb, Orange und Ziegelrot bis hin zu poppigem Moosgrün und sogar Ozeanblau.


Immer etwas zu naschen

Ob auf dem Balkon, auf der Terrasse, an einer sonnigen Terrasse, ja selbst im Wintergarten: für einen Naschgarten findet sich überall einErdbeeren Plätzchen. Schon ab April kann man unter Glas die ersten Erdbeeren probieren, im Sommer leckere Blaubeeren genießen, Feigen aus dem Kübel und bis Oktober süße Himbeeren und Trauben, die fast in den Mund wachsen.

Das Paradies ist nicht weit. Es beginnt schon an der geschützten sonnigen Hauswand, an der sich an Spalieren die exotischen Kiwis ausbreiten. Obwohl sie etwas kleinere Früchte haben, setzen sich immer mehr „einhäusige „ Sorten durch, die männliche und weibliche Organe auf einer Pflanze tragen. Das spart nicht nur Geld (früher brauchte man eine männliche und eine weibliche Pflanze), es macht auch den Rückschnitt der üppig wachsenden Triebe zum Kinderspiel.

BeerenobstPflegeleichte resistente Sorten

Vergessen Sie alle Probleme, die es früher um Weintrauben gab. Mit den heutigen robusten und pilzresistenten Sorten kann man sogar noch im kühlen Schleswig-Holstein regelmäßig und eimerweise süße Tafeltrauben ernten. Weil die neuen Züchtungen unempfindlich sind gegen Mehltau, Grauschimmel & Co. hat sich das vorbeugende Spritzen (guten Standort vorausgesetzt) auf natürliche und gesunde Weise erledigt. Das ist auch bei Stachelbeeren der Fall, die früher stark unter der Mehltaukrankheit litten. Stachelbeeren und Johannisbeeren sehen, mit Früchten behangen, so zierend aus, dass man sie nicht in einen speziellen Nutzgarten verbannen muss. Besonders platzsparend sind Stämmchen. Reichlichen Ertrag bringen sie nicht nur an sonniger Stelle zwischen Gehölzen sondern auch in größeren Kübeln auf Balkonen und Terrassen. Auch an die leckeren Blaubeeren mit ihren Riesenfrüchten , an saftige Himbeeren, ja selbst an Raritäten wie Japanische Weinbeeren, die himbeerähnlichen Taybeeren, an korallenrote Preiselbeeren und vitaminreiche Cranberries für die Winterernte können sich nicht nur Gartenbesitzer, sondern auch Balkongärtner wagen.

Tipp unserer Gärtnermeister: Wir legen Ihnen die extrem winterharten (Heimat Sibirien) und schmackhaften Mini-Kiwis (Actinidia arguta ) besonders ans Herz. Diese wüchsigen Kletterpflanzen sind sehr robust und gesund. Sie tragen sehr reichlich mit süß schmeckenden, aromatischen Früchten, die zwar nur Stachelbeergröße erreichen, dafür aber sofort bei der Ernte September-Oktober reif sind und ausgezeichnet schmecken.

Pflanzzeit für die wurzelnackte, preisgünstige Ware ist vor dem Austrieb der ersten Blätter bis Ende März, Anfang April. Obstpflanzen im Container sind fast das ganze Jahr über in unseren Gartencentern erhältlich und tragen meist sogar schon einige Früchte.