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Monats-Archiv für November 2008

Lebendige Adventsdeko

Nadelbäume im Garten vorweihnachtlich schmücken

Vorweihnachtliche Dekoration ist meist ein kurzlebiges Vergnügen. Gestecke und Kränze aus frischem Tannengrün werden im November gekauft und im Januar entsorgt. Es geht auch anders: Kleinwüchsige Nadelbäume lassen sich wunderschön mit Kugeln, Sterne und Lichtern schmücken und bringen Weihnachtsstimmung in den Garten.

Für eine lebende Adventsdekoration eignet sich die Zuckerhutfichte am besten. Sie haben einen sehr kompakten Wuchs und feine, grüne Nadeln. Da sie langsam wachsen und relativ klein bleiben, sind sie auch im Pflanzkübel hervorragend aufgehoben. Da Zuckerhutfichten sehr robust und winterhart sind, macht ihnen das Dezemberwetter nichts aus. Sie kann in der Adventszeit aber auch im Haus stehen.

Ein bisschen Vorsorge ist dennoch nötig, wenn eine solche Pflanze zur Adventszeit den Eingangsbereich oder die Terrasse schmücken soll: Das Pflanzgefäß muss aus frostsicherem Material bestehen, damit es bei Minusgraden nicht springt. Außerdem sollte es Abstand zum Boden haben, zum Beispiel auf Füßen oder einer Holzplatte stehen. So wird verhindert, dass die Erde im Gefäß durchfriert. Auch eine Schicht Rindenmulch oder Moos auf der Erde schützt vor Frost und sieht außerdem noch attraktiv aus.

Wenn die Fichte so eingepflanzt ist, steht dem fantasievollen Schmücken nichts mehr im Weg. Damit die Deko die gesamte Advents- und Weihnachtszeit über ansehnlich bleibt, sollte auch hier auf strapazierfähige Materialien geachtet werden: Bänder aus Jute bleiben auch bei Regen farbecht, Holzsterne und Tannenzapfen fügen sich harmonisch in das natürliche Gartenambiente ein. Weihnachtsbaumkugeln gibt es in spezieller wetterfester Ausführung, so dass sie auch Frostnächte überstehen. Sämtlicher Baumschmuck sollte windsicher befestigt werden, zum Beispiel mit Blumendraht. Eine Lichterkette darf auch nicht fehlen, um in den Abendstunden vorweihnachtliche Atmosphäre in den Garten zu zaubern.

Nach den Feiertagen ist eine Zuckerhutfichte immer noch ein attraktiver Schmuck für den Garten – das ganze Jahr hindurch ist der immergrüne Baum im Pflanzkübel ein Hingucker. Wer mag, kann sie auch in den Garten auspflanzen. Damit sollte allerdings bis zum Frühjahr gewartet werden. Aber Achtung: Zuckerhutfichten, die die Adventszeit im Haus verbracht haben, vertragen das Klima draußen meist nicht mehr. Wer seine grüne Weihnachtsdeko über Jahre hinweg nutzen möchte, sollte sie von Anfang an im Garten aufstellen.


Sparsame Weihnachtsbeleuchtung

Haus und Garten schmücken mit LED-Lichterketten

Moderne Technik macht auch vor dem Weihnachtsschmuck nicht halt: Lichterketten mit LEDs haben viele Vorteile gegenüber solchen mit herkömmlichen Glühlampen. Dabei beleuchten sie die vorweihnachtliche Dekoration drinnen und draußen genauso stimmungsvoll wie die klassischen Lichterketten.

Der größte Vorteil der Leuchtdiodentechnik ist ihre Sparsamkeit. Eine LED-Lichterkette verbraucht rund 90 Prozent weniger Energie als eine vergleichbare Kette mit herkömmlichen Lämpchen – bei höherer Lichtausbeute. Eine Lichterkette mit 80 LEDs verbraucht nur rund acht Watt.

Ihren im Vergleich zu klassischer Weihnachtsbeleuchtung höheren Preis machen LED-Lichterketten nicht nur durch den niedrigen Energiebedarf wett, sondern auch durch ihre wesentlich längere Lebensdauer. Das Manko der LED-Technik ist inzwischen behoben: Das Licht guter LEDs erscheint nicht mehr kalt, sondern leuchtet in warmen Weiß und gleicht dem Licht gewohnter Glühlampen.

Weihnachtsbeleuchtung mit LEDs gibt es in den gleichen Formen wie mit herkömmlichen Leuchtmitteln. Eine Lichterkette eignet sich nicht nur als Baumschmuck. Weil sich LEDs deutlich weniger erhitzen als normale Lampen, können solche Ketten problemlos in eine Girlande aus Tannengrün gewunden werden und so den Hauseingang zieren. Das geht besonders gut mit „Cluster Lights”-Lichterketten, bei denen die einzelnen Lichter besonders eng beieinander liegen. Für Hecken und niedrige Sträucher wie Buchsbaum bieten sich Netze an, die einfach über die Pflanze gelegt werden.

Gerade bei der Weihnachtsbeleuchtung für draußen muss Sicherheit großgeschrieben werden. Wie gut eine elektrische Beleuchtung gegen Nässe geschützt ist, verrät die Schutzklasse, die üblicherweise auf dem Trafo angegeben ist. Im Außenbereich ist mindestens die Schutzklasse IP44 vorgeschrieben. Das bedeutet, dass die Leitungen gegen Spritzwasser geschützt sind. Mehr Sicherheit bietet die Schutzklasse IP64. Damit gekennzeichnete Trafos können gefahrlos auch mal in einer Pfütze liegen. Wer Komfort will, kann die Beleuchtung an eine Zeitschaltuhr anschließen, die es auch für den Außenbereich gibt.

Außen-Lichterketten können natürlich auch problemlos im Haus verwendet werden – elektrische Weihnachtsbeleuchtung für drinnen gehört aber keinesfalls ins Freie. Schließlich sollen die Adventstage sicher verlaufen.